Öl

01. Juni 2015

Es gibt zahlreiche verschiedene Öle, welche sich zum Kochen, aber auch zum Backen oder für Salate eignen.

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In einem Artikel des US-Magazins Natural News wurden die gesündesten Öle vorgestellt, welche sich zum Kochen eignen. Die Verbraucher sehen sich häufig mit einem Überangebot an verschiedenen Ölen konfrontiert. Unterschiedliche Farben, Preise, Inhaltsstoffe können schnell für Verwirrung sorgen.

Wichtig dabei ist in jedem Fall, wie das Öl verwendet werden soll. Manche Öle eignen sich nicht für hohe Temperaturen, sind unverarbeitet jedoch sehr gesund. Andere Öle sind geschmacksneutral. Auch schon gesehen: Sogenanntes „Erdnuss-Öl“ im Supermarkt, welches aus Sonnenblumenöl mit Erdnuss-Aroma bestand. Unbedingt immer das Kleingedruckte auf dem Etikett beachten.

Kokosnussöl

Empfohlen wird im Natural News-Artikel Kokosnussöl. Es eignet sich für die Verarbeitung bei hohen Temperaturen, besteht zu 90 Prozent aus gesättigten Fettsäuren und ist reich an Laurinsäure mit bewährten antimikrobiellen, antimykotischen, antibakteriellen und antiviralen Eigenschaften. Auch hier gibt es wiederum verschiedene Varianten. Faustregel: Man sollte zu nativem Kokosnuss-Öl greifen, das auch nach Kokosnuss riecht, am besten aus irgendeinem Bioladen. Raffiniertes Kokosnussöl hingegen ist häufig gebleicht, geruchs- und geschmacksneutral und hat die gesundheitlichen Vorteile nicht oder kaum oder ist einigen Berichten zufolge sogar ungesund. Übrigens: Entgegen fragwürdiger Studien aus den 1960er Jahren sind gesättigte Fettsäuren nicht gesundheitsschädlich. Dieses Gerücht hält sich jedoch bis heute hartnäckig.

Olivenöl

Ein Grundnahrungsmittel in der mediterranen Ernährung: Olivenöl. Es handelt sich dabei um eines der gesündesten Öle der Welt und hat zahlreiche gesundheitliche Vorteile aufzubieten. Es schmeckt nicht nur gut, sondern es hat laut Studien erhebliche entzündungshemmende Eigenschaften und senkt zudem den Blutdruck. Oft liest man, dass Olivenöl nicht zu stark erhitzt werden sollte, zum Kochen bei schwacher bis mittlerer Hitze eignet es sich jedoch bestens. Ebenso für die Zubereitung von Salat-Dressing. Olivenöl besteht zu 75 Prozent aus ungesättigten Fettsäuren.

Sonnenblumenöl

Sehr weit verbreitet ist das günstige Sonnenblumenöl. Es ist reich an Linolsäure, sehr geschmacksneutral und wurde bereits vor über 3000 Jahren in Nordamerika verarbeitet. Neben Palm-, Soja- und Rapsöl zählt es zu den am häufigsten verarbeiteten Pflanzenölen. Sonnenblumenöl ist allerdings reich an Omega-6-Fettsäuren und sollte darum nicht die erste Wahl bei der Zubereitung von Nahrungsmitteln sein. Wer dennoch nicht darauf verzichten möchte, sollte seine Nahrung mit Omega-3-Fettsäuren ergänzen. Dazu eignen sich bspw. Leinöl, Hanföl, Walnussöl, Krillöl oder DHA-Algenöl.

Schwarzkümmelöl

Sehr gesund ist Schwarzkümmelöl. Es enthält 80 Prozent ungesättigte Fettsäuren, darunter mehr als die Hälfte der zweifach ungesättigten Linolsäure. Schwarzkümmelöl galt bereits vor Jahrtausenden als Wundermittel und wird im Nahen und Mittleren Osten angebaut. Traditionell wird es zum Brotbacken eingesetzt, eignet sich jedoch auch zum Kochen und zu kosmetischen Zwecken. Es enthält Vitamin A, B1, B2, B6, C und E, Biotin, Folsäure, Magnesium, Selen und ist reich an essentiellen Aminosäuren.

Andere gesunde Öle, die sich für das Erhitzen eignen, sind Palmöl, Sesamöl, Avocadoöl und Macadamianussöl (niedrige bis mittlere Hitze). Auch tierische Produkte wie Butter, Ghee und Schmalz eigenen sich zum Kochen und Braten, obwohl es sich hierbei strenggenommen nicht um Öle handelt.

Rezepte mit Öl

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