Paprika

09. Juni 2015

Die Paprika ist ein Nachtschattengewächs und eine direkte Verwandte der Chili. Der eigene Geschmack ist auf ein ätherisches Öl zurückzuführen, zudem enthält das beliebte Gemüse bis zu 6 Prozent Zucker. Die Paprika enthält reichlich Vitamin C, Carotin und Flavonoid.

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Paprika ist nicht nur gesund, sondern verbessert auch das Hautbild. Der Reichtum an Vitaminen und Antioxidantien bringt folgende Vorteile mit sich:

  • Paprika ist reich an Vitaminen, Eisen und Beta-Carotin und wirkt dem Auftreten von Sommersprossen und Altersflecken entgegen. Die Produktion von Melanin wird eingeschränkt, man wird also nicht so schnell braun, wenn Paprika verzehrt wird.
  • Paprika wirkt der Faltenbildung entgegen
  • Eine Gesichtsmaske bestehend aus einem Esslöffel Paprikapulver und zwei Esslöffeln Honig 20 Minuten lang einwirken lassen. Dies bekämpft Hautunreinheiten, Falten, Altersflecken, und schlaffe Haut. Auch Mitesser können damit behandelt werden, zudem soll es die Haut weich und glänzend machen. Vorsicht: Manche Menschen reagieren möglicherweise allergisch, also erstmal vorsichtig herantasten.
  • Paprika wirkt antibakteriell. Der Verzehr kann Hauterkrankungen wie Akne vorbeugen.
  • Wer Krampfadern im Körper hat, sollte reichlich Paprika essen. Das Gemüse stoppt die Bildung weiterer Krampfadern und stärkt die Durchblutung.
  • Vorbeugung von Haarausfall: Paprika beinhaltet viel Vitamin B6 und Eisen, was das Haarwachstum anregt und die Kopfhaut durchblutet.
  • Paprika besitzt große entzündungshemmende Eigenschaften und ist besonders gesundheitsfördernd für Menschen mit einem schwachen Immunsystem und Entzündungskrankheiten. Sie lindert Schwellungen durch Arthritis und andere Beschwerden und Schmerzen im Körper.
  • Reguliert den Blutdruck: Der Inhaltsstoff Capsaicin senkt den Blutdruck und weitet die Blutgefäße aus. Mehr davon gibts in der Chili
  • Vitamin B6 ist ein Coenzym und somit ein Energielieferant. Paprika wirkt somit gegen Müdigkeit, Lethargie und Depressionen, heißt es.
  • Das enthaltene Vitamin A ist – wie jedes Kind weiß – gut für die Augen. Gleich vier Carotinoide sind in der Paprika enthalten: Beta-Cryptoxanthin, Beta-Carotin, Lutein und Zea-Xanthin. Lutein und Zea-Xanthin reduzieren das Risiko der Entwicklung von altersbedingter Makuladegeneration und grauem Star. Es ist ratsam, Paprika mit Olivenöl zu sich zu nehmen, damit der Körper die Carotinoide gut aufnehmen kann.
  • Paprika fördert den Stoffwechsel und reguliert die Säurebildung im Magen. Man kann damit auch Verdauungsstörungen behandeln. Bevor man jedoch Paprika aus diesem Grund in sehr großen Mengen verzehrt, sollte ggf. ein Arzt zu Rate gezogen werden.
  • Paprika ist nicht nur ein Energielieferant, sondern hilft dank der Inhaltsstoffe Serotonin und Noradrenalin dabei, glücklich und stressfrei zu werden.
  • Salmonellen und EHEC mögen die Paprika überhaupt nicht, da diese das Wachstum dieser Bakterien hemmt oder sogar stoppt.
  • Paprika beugt Skorbut vor, eine seltene Erkrankung, die in Form von geschwollenem und blutenden Zahnfleisch, schwachen Zähnen, geschwollenen Knochen, schneller Atmung, Gelbsucht, Durchfall, Depressionen usw. auftritt. Die Hauptursache von Skorbut ist ein Mangel an Vitamin C.
  • Wie bereits erwähnt beinhaltet Paprika Eisen, was zur Bildung roter Blutkörperchen beiträgt. Somit beugt sie auch Krankheiten wie Anämie vor.
  • Auch kardiovaskulären Erkrankungen, insbesondere Herzinfarkt und Schlaganfall, wird durch das enthaltene Vitamin E vorgebeugt. Vitamin E ist ein Antioxidans, das Schäden durch freie Radikale verhindert. Die enthaltenen Mineralien Eisen, Magnesium, Kalium und Phosphor halten Kreislauf, Blut und Herz gesund.
  • Der Verzehr von Paprika beschleunigt die Wundheilung.
  • Eine Paprika enthält nur 19 Kalorien und weniger als 1 Gramm Fett.

Übrigens: Es gibt im Supermarktregal verschiedenfarbige Paprika, wie etwa grüne, gelbe, orange oder rote. Die grüne ist noch unreif und entwickelt sich – je nach Sorte – zu einer gelben, orangen oder roten Frucht.

Rezepte mit Paprika

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